Norbert Stammnitz

„Den Sinnen folgen“ übertrage ich seit längerem auf meine Fotografie. 
Den Sinnen folgen heißt nicht nur sehen, sondern: Wach bleiben für das Unscheinbare. Der liebevolle Blick bewahrt das Wahrnehmen, das sonst verloren ginge. Ein Bild soll wie die Liebe sein: Ein Kribbeln, das uns staunen lässt, uns berührt und nicht mehr loslässt.
Dieses Kribbeln – bei jedem Menschen anders – ist das, was zwischen dem Bild und dem Betrachter entsteht. 

Meine jährlichen Fotospendenkalender erstelle ich mit Freude und Demut: zwölf Augenblicke, Zwölf kleine Liebeseerklärungen an die Welt.

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